An alle Hängerfahrer nach NL,CH,A

Es gibt seit 2014 eine neue Vorschrift für die Fahrt mit dem Anhänger.

Für die oben benannten Länder ist auch bei Fahrten mit einem ungebremsten Hänger die Befestigung eines Abreissseiles vorgeschrieben, dabei ist in den Niederlanden das Überlegen über die Hängerkupplung nicht gestattet. Es ist eine zusätzliche Öse an der Anhängerkupplung ( nicht am Arm des Kugelkopfes) erforderlich. In der Schweiz kann es sehr teuer werden.

 

 

 

Spiegel 03/1968

Anlässlich der Hamburger Bootsausstellung berichtet der Spiegel

Zitat: Farbfunkelnd stehen 800 werftneue Boote aufgebockt. Nur ein Ausstellungsstück liegt lack- und farblos da. Der Kielschwertkreuzer "Kairos" hat gerade die Sieben Weltmeere gekreuzt.
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Der Boots-Boom war über die 350 handwerklichen Betriebe in Westdeutschland wie eine Springflut hereingebrochen
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Die Großwerft Blohm + Voss in Hamburg, die gewissermaßen nebenher eine Segeljolle des Typs "Conger" auf Serie legte (Preis: 5610 Mark), vermochte bislang 700 Exemplare abzusetzen.

Hier der Link zum ganzen Artikel, der auch als PDF einzusehen ist

Viel Spaß beim Lesen

 

 

Bootsporträt 50 Jahre Conger

Die Zeitschrift YACHT 07/2014 veröffentlichte ein nettes Bootsportrait "50 Jahre Conger".

Nach dem letzten Bericht aus 1992, anlässlich des 100 Jährigen Bestehens des HSC und der ersten Deutschen Meisterschaft der Conger auf der Alster, wieder ein beeindruckender Bericht mit schönen Bildern.

Freundlicherweise hat die Redaktion uns gestattet, den Artikel hier als PDF zur Verfügung zu stellen. Herzlichen Dank dafür und für den schönen Bericht!

Hier der Artikel als PDF Quellenangabe: YACHT/M.-S.Kreplin

 

Conger - Alles Einstellungssache

Die Conger-Jolle wird seit einem halben Jahrhundert nahezu unverändert gebaut. Die wesentlichen Spezifikationen wie Rumpf, Mast, Ruder, Segelplan gelten unverändert.
Aufgrund ihrer guten Allround-Eigenschaften findet man die Conger-Jolle in vielen Einsatzgebieten.
Segelschulen nutzen das Boot für die Ausbildung, Segelclubs haben Conger für ihre Mitglieder, Freizeit- und Fahrtenskipper segeln auf Binnen- oder Küstengewässern, Regattasegler tragen in vielen Bundesländern Regatten aus. Jährlich veranstaltet der DSV eine Deutsche Meisterschaft für die Conger-Segler.

Naturgemäß tauschen sich die Regattasegler mehr über die technischen Belange aus, als der Freizeitskipper der vielleicht sogar der einzige Conger-Segler an seinem See ist.

Diese Erkenntnisse helfen dem Regattasegler das Boot leichter und schneller segeln zu können. Und sicher können sie dem Freizeitsegler auch wertvolle Hinweise liefern.

Basierend auf unseren Erfahrungen stelle ich hier mal einige Punkte vor, die man bei der Nutzung eines Congers beachten sollte.

 

  • Mast:
    Der Mast soll nicht ganz genau senkrecht im Boot stehen, sondern ganz wenig nach hinten geneigt.
  • Salinge:
    Die Salinge sollen nach hinten gepfeilt fixiert werden, oder innerhalb des Langloches flexibel gelagert sein. Keinesfalls dürfen sie in der vorderen Position fixiert werden. Die Länge der Salinge sollte so sein, daß sie ganz leicht Druck aufs Want ausüben oder neutral sind. Keinesfalls sollen sie an den Wanten ziehen.
  • Unterwanten:
    Unterwanten kann man optional bestellen. Wenn vorhanden, dürfen sie keinesfalls fest angezogen werden. Sie unterstützen den Mast erst bei Schwerwetter, wenn der Mast stark gebogen ist. Unter allen „normalen“ Segelbedingungen sollen sie lose sein und keine Kraft aufnehmen. Gerade dies ist ein sehr häufiger Fehler, der oft zu beobachten ist.
  • Masttrim:
    Der Masttrimm ist insgesamt „weich“. Im Hafen soll das Vorstag verhindern, daß der Mast nach hinten umfällt. Aber es soll nicht straff gespannt sein. Erst wenn die Fock gesetzt wird, bestimmt die Spannung des Fockfalles den Maststrimm. Das Vorstag soll dann kraftfrei durchhängen. Beim Segeln am Wind trägt dann das luvwärtige Want und der Draht in der Fock. Das leewärtige Want darf ein wenig durchhängen. Spannen Sie das Fockfall bei zunehmendem Wind, lösen sie es für weniger Wind. 
  • Sitzposition:
    Segeln Sie das Boot möglichst aufrecht und verlagern Sie ihr Gewicht möglichst nach vorne. Der Spiegel soll nicht im Wasser hängen.
  • Schwert und Ruder:
    sollten nach Sie Möglichkeit im Hafen herausnehmen und in das Boot legen. Jeder Bewuchs an den Oberflächen wirkt sich sehr negativ auf die Performance aus. Auch das Auftragen von Antifouling stört die Strömung an diesen Flächen. Alternativ reinigen sie die Flächen regelmäßig.
  • Grossegel:
    Ziehen sie das Grossegel möglichst weit nach oben, Sie haben den ganzen Mast zur Verfügung! Oben ist mehr Wind und die Kopffreiheit im Cockpit wird verbessert. Falls eine Dirk verwendet wird, stellen Sie sicher, daß diese völlig lose ist.
  • Wasser:
    Ist außen um das Boote herum erwünscht um darin segeln zu können. Im Boot, im Doppelboden, hat es nichts zu suchen. Prüfen Sie regelmäßig, ob die Ablaßschraube am Heck noch dicht ist. Sind die Dichtungen noch intakt?

Wir haben noch weit mehr Erkenntnisse gesammelt und in einer Sammlung zusammengetragen. Diese möchten wir dann aber exklusiv den Mitgliedern unserer Klasenvereinigung zubilligen und bitten dafür um Verständnis.

Für weitere Fragen stehen Ihnen unseren Segelkameraden auf den Bootsmessen Hanseboot und Boot Düsseldorf auf dem Messestand der Klassenvereinigung gerne zur Verfügung.

Interessieren Sie sich für das Regattasegeln mit Ihrem Conger, dann besuchen Sie doch mal unsere Trainingsveranstaltungen, die wir auf einigen Revieren anbieten. Die Termine werden im „Regattakalender“ veröffentlicht.

Für denjenigen, der mehr Fahrten-orientiert sind, bietet sich die jährlich durchgeführte gemeinsame Wanderfahrt zum Erfahrungtausch an.

Baureihen

Baujahr, Werft und Segelnummer von Conger-Jollen   

DatumWerftSegelnummer
1964 Blohm & Voss Entwicklung u. Bau 1. Serie
1965 Blohm & Voss 300
Juni 1967 Blohm & Voss 575
1968 Blohm & Voss 2000 (die 1xxx Nummern sind als Lizenz
in den "Export" gegangen)
1969 Blohm & Voss 2100
1970 Blohm & Voss 2200
1971 Blohm & Voss 2300
April 1972 Condor 2358
Juli 1972 Condor 2436 (Condor startete mit 2400)
1974 Condor 2600
1975 Condor 2700
1976 Condor 2800
1977 Condor 2900
Januar 1978 fiberglas technik 3000
Mai 1996 fiberglas technik 3760
November 1998 fiberglas technik 3800
April 2000 fiberglas technik 3792
Januar 2003 fiberglas technik 3810

 

Vielleicht kann das eingestanzte Datum am Mastfuss (innerhalb der Kajüte) bei der Ermittlung des Baudatums helfen...

Klassenvorschrift

Die Klassenvorschrift wird vom Deutschen Segler Verband verwaltet. Sie definiert was eine Conger-Jolle ist. Nur Boote, die dieser Klassenvorschrift vollständig entsprechen dürfen an offiziellen Regatten teilnehmen. 

Hier können Sie die Klassenvorschrift im PDF Format laden

Tipps & Tricks

Unser Segelfreund Wolfgang Goeken hat bereits vor Jahren begonnen, die diversen Tipps & Tricks zum besseren, ja schnelleren und sichereren Segeln mit dem Conger zusammenzustellen.

Diese Zusammenstellung hat insgesamt 26 (!) Seiten. Das Inhaltsverzeichnis (Stand: I-2012) gibt es hier.

Die Gesamt-Zusammenstellung ist exklusiv nur für Mitglieder der Conger Klassenvereinigung e.V. im Conger Forum zum Download verfügbar.

 

 

Conger
Tipps und Tricks
...................................................................................................................................................................................... 1
Conger 2
Tipps und Tricks 2
Conger Klassenvereinigung: 4
Wie alt ist mein Boot? 4
Segelnummer 4
Baudatum 4
Baunumrner 5
Ausrüstung eines Congers 7
Klassenvorschrift: 7
Wettfahrtregeln: 7
Ranglisten: 7
Die Jahresrangliste 7
Die DM Qualifikationsrangliste 8
Schwertpuffer: 8
Fockumlenkrollen: 8
Luvschot I: 9
Luvschot II: 9
Wintertraining: 9
Winterlager: 10
Doppelboden: 10
Baumniederholer: 11
Ruder: 11
Ruder Optimierung: 11
Ruderblattauftrieb nutzen 12
Profilierung und Optimierung des Ruderblattes 12
Die Klassenvorschriften bezüglich des Ruders 13
Anbringen der neuen Kontur an das Ruderblatt 13
Schwert: 15
Masttrimm I: 15
Masttrimm II: 15
Meßmethode Masttrimm: 16
1. Messpunkt: 16
2. Messpunkt: 17
Wie messe den Masttrimm (Mastfall)? 18
Optimaler Masttrimm: 18
Reibungswiderstand: 19
Regattasegeln mit einem Kompass: 19
Schnell Segeln bei Flaute: 19
Schnell Segeln bei leichtem Wind: 19
Schnell Segeln bei mittlerem 20
Wind: 20
Schnell Segeln bei starkem Wind I: 20
Schnell Segeln bei starkem Wind II: 20
Großsegeltrimm bei starkem Wind: 20
Kentern I: 21
Kentern II: 21
Warum läuft mein Schiff bei wenig Wind keine Höhe? 22
Warum läuft mein Schiffbei mittlerem Wind keine Höhe? 22
Warum läuft mein Schiffbei viel Wind keine Höhe? 22
Warum läuft mein Schiff bei viel Wind keine Höhe? 23
Warum läuft mein Schiff bei viel Wind keine Höhe? , 23
2
Wie segele ich einen schnellen Raumschotkurs? 24
Optimale Salingswinkel und Salingslänge 24
Wie messe ich die Salingslänge? 25
Wie messe ich den Salingswinkel? 26
Wie merke ich, ob mein Boot ausgewogen und schnell segelt? 26
Wie erlange ich Bootsgefiihl? 26
Wie merke ich, ob mein Boot ausgewogen und schnell segelt? 27
Wie segel ich mein Boot ausgewogen und schnell? 27
Was sagen mir die Windbändsel in der Fock beim Kurs "Hoch am Wind"? 28
Kann man Windrichtungsänderungen vorhersagen? 28

Bauwerft

Der Conger wird nur von einem Lizenznehmer gebaut.

Die Segelnummern bis 2399 wurden bei Blohm & Voss gebaut.

Ab Segelnummer 2400 fertigte Condor Yachtbau. 

Seit 01.01.1978 ist die Firma "Fiberglas Technik GmbH" alleiniger Lizenznehmer für Deutschland, beginnend mit Segelnummer 3000.

Hier gehts zur aktuellen Bauwerft: Link

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